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„Als der liebe Gott die Erzieherin schuf...“ – Die Berufsfachschulen für Sozialpädagogik und Kinderpflege feiern ihre Abschlüsse

Insgesamt acht Schülerinnen und ein Schüler der Berufsfachschule für Kinderpflege und 35 Erzieherinnen und Erzieher, von denen zwölf eine praxisintegrierte Ausbildung der Berufsfachschule für Sozialpädagogik an der Anne-Frank-Schule besucht hatten, wurden am Donnerstagabend feierlich im Herz-Jesu-Gemeindezentrum Rastatt verabschiedet.

Zwölf Schülerinnen und Schüler hatten außerdem parallel zu ihrer Ausbildung für die Fachhochschulreife, die noch einmal besondere Kenntnisse und Leistungen in Mathematik, Englisch und Deutsch erforderte, erfolgreich gelernt und bekamen ebenfalls ihre Zeugnisse überreicht.

Absolventen_ErzieherInnen_2_klein_tmb.jpUmrahmt wurde die Feier von der Schulband, die die Gäste musikalisch begrüßte, es folgten Glückwünsche des Fachbereichsleiters Sebastian Heide und der Schulleiterin Gabriele Reeb. Frau Reeb verwies auf die guten beruflichen Perspektiven, die den Absolventinnen und Absolventen eröffnet würden, insbesondere die Fachkräfteoffensiven des Bundes und der Länder und wünschte abschließend alles Gute für den beruflichen und privaten Weg nach dem Abschied von der Anne-Frank-Schule. Die Rede des Vertreters der Ausbildungsträger Herrn Böhmer präsentierte ebenfalls Zukunftsvisionen, er zeigte sich aber auch kritisch gegenüber möglichen politischen Veränderungen, die auch eine Veränderung der Rahmenbedingungen für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen bedeuten würde. „Es wird Neues auf uns zukommen!“, schloss er, bevor er an den Schülersprecher Christopher Witulla übergab, der ebenfalls die Entwicklung und Veränderungen im Blick hatte, diese aber auf die vergangenen Jahre der Ausbildung bezog und deutlich machte, wie sehr die bisherigen Erfahrungen ihn selbst und seine Mitschülerinnen und Mitschüler geprägt und zur Reifung beigetragen haben. Die Abschlusszeugnisse überreichten die Klassenlehrerinnen Stefanie Quellmalz, Barbara Abert, Dr. Margot Weßbecher-Wenz sowie der Klassenlehrer Tobias Schlun. Sie alle beglückwünschten ebenfalls ihre Schülerinnen und Schüler, die sie über die Jahre begleitet hatten, und rückten die bisher erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Fokus, die nun beim Einstieg ins Berufsleben in voller Verantwortung erprobt und gefestigt werden müssen. Tobias Schlun hob die vielfältigen Anforderungen an dieses Berufsbild hervor, indem er die Geschichte eines anonymen Verfassers „Als Gott die Erzieherin schuf...“ vorlas, in der Gott an der Aufgabe ein Wesen mit so vielen Fähigkeiten und anatomischen Besonderheiten – nämlich sechs Paar Händen und vier Paar Augen – zu gestalten, fast verzweifelt.

Absolventen_ErzieherInnen_praxisintegrieBei der Ausgabe der Abschlusszeugnisse erhielten viele Schülerinnen Preise für besonders gute schulische Leistungen: Gül Aydin, Sophie Schiebenes, Luisa Dantz, Nadine Hotze, Lisa Müller, Romina Peter, Kerstin Rickmann und Anna-Lisa Schäfer.

Nach dem abschließenden Song der Schulband wurden die Gäste in eine Pause entlassen, um sich am reichhaltigen Buffett, das die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten, zu stärken. Nach der Pause folgte das Programm der Abschlussklassen, die vor allem den an ihrer Ausbildung beteiligten Lehrkräfte den Dank aussprach, eine Klasse hatte außerdem den Song „Chöre“ von Mark Forster umgedichtet und animierte das Publikum, den Refrain mitzusingen. Die Klasse der praxisintegrierten Ausbildung hatte einen Film erstellt, in der Anekdoten ihrer Schulzeit nachgestellt waren.

 

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Bild 1: Absolventen ErzieherInnen 1
Bild 2: Absolventen ErzieherInnen 2
Bild 3: Absolventen ErzieherInnen praxisintegrierte Ausbildung
Bild 4: Absolventen Fachhochschulreife
Bild 5:
Absolventen Kinderpflege
Bild 6: Song Chöre

 

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