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"Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen!" - Zwei Klassen der Altenpflegeausbildung machen sich auf die Suche

Wer aufmerksam bei seinen Spaziergängen durch die Natur ist, kann an vielen Stellen die große Vielfalt an Wildkräutern in unserer Umgebung bewundern. Gut zu wissen, wie diese Schätze der Natur beispielsweise in der Küche verwendet werden können und welche heilsamen Wirkungen ihnen zugesprochen werden. Den Klassen 3BFA2/1 und 3BFA2/2 wurde am 24. März die besondere Gelegenheit geboten, mit der Referentin Marita Burkhart eine Kräuterwanderung zu unternehmen, dazu eingeladen und den Ausflug initiiert hatte die betreuende Lehrerin Dagmar Schlander.

Nach einer allgemeinen Einführung in die Kräuterkunde und die primären und sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, wurden grundlegende Hinweise zum Sammeln von Wildkräutern gegeben und erläutert. Anschließend konnte das Gelernte während der Wanderung vertieft werden, es wurde fleißig gesammelt und bestimmt, hier half als Expertin Frau Burkhart und verwies auf einzelne konkrete Merkmale zur Bestimmung der den Schülerinnen und Schülern oftmals bislang unbekannten Pflanzen. Nach der Wanderung durften die eigenhändig gesammelten Kräuter zubereitet werden. Außerdem überlegten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Fachlehrerin, wie Wildkräuter in der Pflege eingesetzt werden könnten, bei welchen Beschwerden die gesundheitsförderlichen Substanzen beispielsweise in entsprechenden Kräuterwickeln und Tees genutzt werden können oder wie eine Verwendung von Bärlauch, Löwenzahn, Sauerampfer und Rotklee in vielfältigen Kochkreationen gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen möglich ist.

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