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Plastikmüll in Deutschland

Im Rahmen des Sozialen Lernens haben sich die Schüler und Schülerinnen der BFPEH mit dem Thema Konsum sehr intensiv auseinandergesetzt.

Ein wichtiger Aspekt war in diesem Falle das Thema Plastik und Plastikmüll, welches wir ethisch und kritisch beleuchtet haben. Die Schülerinnen und Schüler waren über die gelernten Fakten sehr besorgt und der Kurs beschloss kleine und kurze Berichte zu dieser Thematik zu verfassen. So enthalten die folgenden Texte sowohl klare Fakten als auch die persönliche Wahrnehmung und Fragen der Schüler:

Deutschland doch nicht so umweltbewusst? Ausland importiert Müll nach Deutschland!

In Deutschland gibt es 85 Plastikmüllverbrennungsanlagen. Die Deutschen produzieren jährlich 3,22 Millionen Tonnen Plastikmüll. Das reicht aber noch lange nicht für die ganzen Verbrennungsanlagen. Deswegen läst Deutschland Müll aus dem Ausland importieren, um ihn bei uns zu verbrennen. Die ganzen Gifftstoffe, die dabei frei werden, sind extrem gefährlich. Bis zum Jahre 2020 sollen noch weitere 28 Plastikverbrennungsanlagen gebaut werden. Jede der 28 der Verbrennungsanlagen soll 5,5 Millionen Tonnen Plastikmüll verbrennen können. Insgesamt sind es aber 8,6 Millionen Tonnen Plastikmüll, die jährlich verbrannt werden. Davon sind nur 3,22 Millionen Tonnen aus Deutschland. Die restlichen 5,38 Millionen Tonnen Plastikmüll jährlich kommen aus dem Ausland und sind nach Deutschland importiert. Allein für den deutschen Müllverbrauch benötigen wir nicht mal die Hälfte der 85 Verbrennungsanlagen. Deshalb sollten wir uns mal Gedanken machen über unseren Plastikverbrauch. Warum schließt man nicht einfach ein paar Verbrennungsanlagen in Deutschland? Wieso versucht die Regierung nicht bei Verpackungen, Platiktüten und weiteren Plastikartikeln auf andere Materialien umzusteigen ?

Nathalie, Pia und Ariane

 

Plastik, ein Weltproblem – Es betrifft auch dich!

Plastik begleitet uns jeden Tag und überall. Die Hauptverursacher des Plastikmülls sind Industrienationen. In weniger entwickelten Ländern ist der Müll weit weniger schädlich. Aber warum ist das so? Der Müll dort besteht aus natürlichen Materialien, die sich schnell zersetzen und dem Meeresökosystem keinen Schaden zufügen. Wenn diese Länder jedoch in Zukunft sich mehr dem Lebensstil der Industrieländer angleichen, dann wird die Produktion von Plastikmüll ansteigen. Der Plastikmüll ist vor allem ein Problem von Städten. Ein Städter verursacht nämlich doppelt bis viermal so viel Müll wie ein Landbewohner - und die Verstädterung nimmt weltweit zu. Das Müllaufkommen wächst besonders stark dort, wo das Wirtschaftswachstum hoch ist. Diese Fakten sind zwar schlimm, aber man kann auch etwas dagegen tun. Hier haben wir einige Vorschläge für euch:

1. Obst und Gemüse immer frisch kaufen (ohne Plastikverpackungen)!

2. Statt Plastiktüten Vesperdosen benutzen!

3. Plastikflaschen öfters benutzen und Pfandflaschen immer zurückgeben!

Habt ihr noch weitere Ideen? Kontaktiert uns einfach!

Mihriban und Dilan

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